fbpx

Die 3 verschiedenen Peeling-Arten

Wahrscheinlich hat bereits jeder schon mal ein Peeling verwendet oder ein professionelles Peeling aka. eine Exfoliation machen lassen. Doch warum peelen wir unsere Haut eigentlich? Was bringt es und wie oft sollten wir ein Peeling anwenden? Das Wort “peel” kommt aus dem englischen und bedeutet wörtlich übersetzt “abschälen”. Warum wir unsere Haut ab und zu “schälen” sollten, welche Methoden es gibt und für wen welche Art von Peeling geeignet ist, könnt ihr hier lesen.

Warum ein Peeling anwenden?

Das Ziel eines Peeling ist es, abgestorbene Hautschuppen zu entfernen. 

Denn: Unser Haut besteht aus mehreren Schichten die sich laufend erneuern. Die oberste Schicht der Haut ist tagtäglich allem möglichen ausgesetzt und die einzelnen Hautzellen sterben immer wieder ab. Dadurch kommt die nächste Hautschicht an die Oberfläche und die Haut ist praktisch erneuert. Ein solcher Erneuerungszyklus dauert in etwa 30 Tage. Oftmals bleiben die abgestorbenen Hautschuppen auf der Hautoberfläche liegen, verstopfen die Poren und lassen den Teint fahl, stumpf und grau. Denn die liegen gebliebenen Hautschuppen sind leider ein perfekter Nährboden für Pickel und Unreinheiten. Hier helfen Peelings den Erneuerungsprozess anzukurbeln, die toten Hautschuppen zu entfernen und neue Hautzellen zum Vorschein zu bringen.

Welche Arten von Peelings gibt es?

Bei Peelings unterscheidet man im großen und ganzen zwischen chemischen, enzymatischen und mechanischen Peelings. Nicht jedes Peeling ist für jeden Hauttyp geeignet und ein paar Grundregeln sollten beachtet werden. Ansonsten ist die Wahl der Peelingmethode Geschmackssache. Dennoch sollte man sich mit den verschiedenen Anforderungen und Anwendungen vertraut machen, bevor man sich für eine Methode entscheidet.

Mechanische Peelings

In einem mechanischen Peeling sind kleine Schleifpartikel enthalten, meist kleine Kügelchen, die durch Reibung die abgestorbenen Hautschuppen entfernen sollen. Mechanische Peelings sind eine schwache Form des Peelings, da sie nur auf der Hautoberfläche arbeiten. Sie eignen sich für einen normalen Hauttyp aber auch Menschen mit empfindlicher Haut können mechanische Peelings anwenden. Die Schleifpartikel können aus verschiedensten Inhaltsstoffen sein: Zucker, Salz, Fruchtkerne, Microplastik oder ähnliches.
Mechanische Peelings gibt es sowohl als Gesichts- als auch als Körperpeelings. Auch am Körper angewendet helfen Peelings bei der Zellerneuerung.
Einmal pro Woche (oder vor der Bein-Rasur) sollte ein Körperpeeling angewendet werden. Hier findest du meinen Favoriten dafür – dieses Peeling enthält fein gemahlene Walnusskerne, die abgestorbene Hautschuppen sanft entfernen.

Enzymatische Peelings

Enzymatische Peelings sind besonder schonende Peelings und deshalb auch für empfindliche Hauttypen, bei trockener Haut oder bei Unreinheiten geeignet. 

Wie der Name bereits verrät, setzt diese Peeling-Art auf Enzyme: Enzyme sind Moleküle, die bestimmte Reaktionen im Körper beschleunigen. Bei der Anwendung wirken die im Peeling enthaltenen Enzyme auf die oberste Hautschicht und lösen sanft Verhornungen. Die abgestorbenen Zellen lassen sich dadurch lockern und abtragen. 

Da es jedoch viele verschiedene Enzyme gibt und unterschiedlich wirken, ist es wichtig vor der Verwendung den Hauttyp zu bestimmen und sich beraten zu lassen

Die für das Peeling benötigten Enzyme stammen meist aus den Trockenextrakten enzymhaltiger Pflanzensäfte. Mein absoluter Favorit unter den enzymatischen Peelings etwa verwendet Betonit-Ton. Dieser bindet Schadstoffe und entfernt die abgestorbenen Hauttschuppen.

Ein Enzymatisches Peeling ist zwar eine oberflächliche Behandlung ist aber intensiver als ein mechanisches Peeling. Gleichzeitig ist es sanfter, da die Reibung auf der Haut wegfällt. 

Chemische Peelings

Ein chemisches Peeling arbeitet mit Säuren, die auf die Haut aufgetragen werden und bis in tiefere Hautschichten wirken können. Das Peeling dringt dabei tief in die Haut ein und bewirkt, dass sich die Hautschichten abschälen, um so neue Hautzellen aus der mittleren Schicht zum Vorschein zu bringen. Sehr häufig sind sogenannte Fruchtsäure-Peelings. Dieses AHA Facial Peel enthält zum Beispiel 10% Milchsäure. Durch diesen Wirkstoff kann es bei der Zellerneuerung optimal unterstützen und hilft gegen Pickel, Pickelnarben und Pigmentflecken. 

Unbedingt zu beachten bei der Anwendung von chemischen Peelings ist, dass anschließend einen Sonnenschutz zu verwenden ist. Ein chemisches Peeling ist vergleichsweise sehr intensiv und wirkt durch mehrere Hautschichten hindurch. Es löst somit zwischenzeitlich den eigenen Schutz der Haut auf und setzt sie somit UV-Strahlung vollständig aus. 

Ein chemisches Peeling (Fruchtsäure-Peeling) ist eine relativ aggressive Form des Peelings und nicht für jeden Hauttyp geeignet (bitte unbedingt vorher testen). Es sollte deshalb auch maximal 1 Mal pro Woche angewendet werden. 

 

Wenn du Fragen zu den verschiedenen Peelingarten hast oder dir nicht sicher bist was für deinen Hauttyp geeignet ist, schreib mir gerne oder lasse dir ein individuelles Beauty Profil zuschicken.

Alles Liebe,
Lisa-Sophie

 

Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate Links.

Peelings - welche Arten gibt es, warum peelen und wie oft?

Author

Write A Comment

Pin It